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Von einem, der auszog, die HU hinter sich zu bringen...

Alles was nicht mit Pflege und Technik, aber mit dem Zetti zu tun hat.

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valentino
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Von einem, der auszog, die HU hinter sich zu bringen...

Beitrag von valentino » Freitag 27. April 2018, 21:17

Moin,

bei meinem Z1 stand eigentlich schon im vergangenen Oktober die HU an, aber wie das so ist, kann man das so ganz kurz vor Ende der Saison ja mal vergessen - und es dann ein knappes halbes Jahr später nachholen ;)

Guten Mutes bin ich dann dieses Mal zur GTÜ gefahren, weil direkt daneben der Sachverständige sitzt, bei ich dem im gleichen Aufwasch das Wertgutachten machen lassen wollte. Nachdem der mir freundlicherweise geraten hatte, das Geld dafür zu sparen, bin ich dann bei seinem Kollegen auf die Bühne. Es lief alles problemlos, selbst die Schweinwerferhöhenverstellung und die Superbreitreifen :D waren im Gegensatz zu manchem Kollegen vom TÜV kein Thema.

Aber zu früh gefreut: ganz am Schluß fiel dem guten Mann auf, daß da ja Eibach-Federn drunter sind und diese nicht im Fzg.-Schein drin stehen. Ich hab da weiter kein Problem drin gesehen, denn bei all den HUs vorher (seit Einbau der Federn bestimmt 3 oder 4 Termine) hab ich da nur den Wisch von Eibach gezeigt und gut war's. Nicht so der GTÜ: dem reichte das Papier partout nicht aus und er könne das ncht bescheinigen und überhaupt müsse er das Auto eigentlich sofort stilllegen :paul:

Meine Einwände, daß das die Herren vom TÜV Hanse noch nie gestört hätte, ließ er nicht gelten. Immerhin hat er mich nicht nur so von dannen fahren lassen, sondern für die getane Arbeit von rd. 45 Minuten auch nichts in Rechnung gestellt - das wiederum fand ich fair.

Ich bin dann im Tiefflug zu meinen Freunden vom TÜV Hanse und bin auch ziemlich schnell drangekommen, obwohl ich ja keinen Termin hatte. Der Prüfer ist ein absoluter BMW-Freak und Bastler (kenne den schon von anderen Fahrzeugen), aber noch in der Ausbildung und deswegen besonders genau - aber auch er hat außer der üblichen Feuchte am Motor nichts gefunden. Bis auf - Ihr ahnt es schon - die Sache mit den Federn... Allerdings ist es mir gelungen, ihn mit vielerlei Fachsimpelei von dem Thema abzubringen, so daß ihm erst beim Kleben der Plakette einfiel, daß er ja eigentlich das Gutachten hätte sehen müssen :D Gott sei Dank war's ihm dann wurscht - und ich ganz schnell vom Hof :winkewinke:

Was ich nun nicht weiß, ob er mit dem Wisch nun plötzlich auch nicht mehr zufrieden gewesen wäre - all' die Jahre war das nie ein Thema, da hat dieses Papier immer gereicht.
Deswegen die Frage an die, die auch die Eibach-Federn haben: habt ihr die eingetragen? Falls nein: wie sind eure Erfahrungen bei der HU diesbezüglich?

Beste Grüße,
Ralf

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Re: Von einem, der auszog, die HU hinter sich zu bringen...

Beitrag von Michael » Samstag 28. April 2018, 09:38

Freitag 27. April 2018, 21:17

Moin,

ich habe zwar keine Eibachfedern drin, aber Tieferlegungen (egal welcher Art) waren schon immer Eintragungspflichtig.
Nur weil ein früherer Prüfer die Eibach-Federn nicht gesehen, nicht sehen wollte oder keinen Bock hatte seinen Job richtig zu machen, resultiert daraus sicherlich kein Gewohnheitsrecht.


Viele Grüße
Michael

valentino
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Re: Von einem, der auszog, die HU hinter sich zu bringen...

Beitrag von valentino » Samstag 28. April 2018, 13:13

Samstag 28. April 2018, 09:38
Hi Michael, nicht mißverstehen: daß die grundsätzlich eintragungspflichtig sind, steht außer Frage und ist mir auch klar - s.o.

Es ging aber darum, ob dieser Wisch von Eibach (oder wem auch immer) bei den anderen ausgereicht hat.
Bisher hat bei jeder Prüfung diese Bescheinigung ausgereicht - und das waren inzwischen mindestens drei oder vier.

Bei meinem Cabrio (übrigens am gleichen Tag beim gleichen Prüfer vorgeführt) das Gleiche: auch hier hab ich die Bescheinigung für die Eibach-Federn, aber eingetragen isses halt (noch) nicht. Außer dem Hinweis, das doch gelegentlich mal nachzuholen, kam da nix...

Übrigens hat nur der Mann von der GTÜ bemerkt, daß meine Standlichter ein wenig hell sind ;) - die Jungs vom TÜV haben das noch nie gesehen, obwohl ich die LEDs nun auch schon seit acht Jahren drin habe :D

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Re: Von einem, der auszog, die HU hinter sich zu bringen...

Beitrag von Michael » Samstag 28. April 2018, 18:54

Moin Ralf,

nein, ich habe das schon richtig verstanden... Solange der Wisch nicht die Überschrift "ABE" (oder "Allgemeine Betriebserleubnis") trägt ist es halt nur ein Teilegutachten, indem irgendwo i.d.R. steht, welche Eigenschaften die dort beschriebenen Teile haben, welche fahrzeugseitigen Voraussetzungen für den Betrioeb geschaffen werden müssen (z.B. bei Spurplatten das Bördeln der Kotflügelkanten) und was der Prüfer in sein Prüfprotokoll schreiben soll und welche Ziffern in den Fahrzeugpapieren wie geändert werden müssen (z.B. Fahrzeughöhe, -gewicht, oder was auch immer).

Das Teilegutachten reicht grundsätzlich nie! - Wenn der Prüfer sich damit zufrieden gibt und die betreffenden Teile nicht umgehend einträgt, dann dürfte er offiziell auch keine Plakette kleben, bzw. müsste die fehlende Eintragung zumindest als Mangel im Prüfbericht vermerken.

Etwas anderes ist es, wenn Du die Eintragung machen lässt und das Prüfprotokoll (das Du vom TÜV bekommst und mit dem Du die Änderung dann beim Verkehrsamt in die Papiere eintragen lässt) in der Hand hast. Damit geben sich die Prüfer i.d.R. zufrieden und zeigen höchstens den erhobenen Zeigefinger, denn bei einer Kontrolle der Rennleitung (was in HH ja mittlerweile öfter vorkommt) kann das schon wieder ganz anders aussehen, da das Prüfprotokoll kein amtliches Dokument ist (es hat halt keinen Stempel vom Verkehrsamt, außerdem wird die Änderung bei der Onlineabfrage der Fahrzeugdaten nicht angezeigt.) - Die A****karte hast in jedem Fall Du, denn Du verpflichtet Dich zu informieren und Du bist für den technischen Zustand Deines Fahrzeuges und korrekte Fahrzeugunterlagen verantwortlich. Der TÜV haftet grundsätzlich erstmal für gar nichts.
Es spielt absolut keine Rolle wer wie oft nur mit Vorlage eines Teilegutachtens eine Plakette bekommen hat, das interessiert im Zweifelsfall absolut niemanden. *nein* *nein* *nein*

Was das Standlicht angeht, so hat der GTÜ-Mann dann wohl als einziger richtig hingeguckt. :zunge: LED-Leuchtmittel sind nunmal in den Fahrzeug-Lampen nicht zulässig und es gibt derzeit auch (noch) keine "LED-Retro-Fits" die ein Prüfzeichen für die EU haben. Die billigen LED-Lampen machen zudem noch einen auffällig weißen, hellen Punkt in der Mitte der Streuscheibe. (Hat ja einen Grund, weshalb ich so viel Zeit in mein Standlicht investiert habe... aber wenn der Prüfer es will, muss ich es halt auch ausbauen und das hat dann nichts mit der Helligkeit zu tun, sondern mit dem Leuchtmittel.) Wo 5W BA15 Glühlampe drauf steht gehört nunmal auch 5W BA15 Glühlampe rein. :D
Ich habe aber auch schon zu hören bekommen, dass die Blinker hinten wohl etwas zu dunkel sind... Daraufhin habe ich ihn gefragt ob der relativ neuen Glühlampe sehen will und das Thema war erledigt. :kpatsch: Aber das war derselbe Dussel, der auch 100%ig davon überzeugt war, dass eine Domstrebe eintragungspflichtig ist und im Laufe der Prüfung immer weiter zurück ruderte bis es kein Thema mehr war... *kopfschüttel*

Viele Grüße
Michael

Ingo
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Re: Von einem, der auszog, die HU hinter sich zu bringen...

Beitrag von Ingo » Sonntag 29. April 2018, 18:47

Freitag 27. April 2018, 21:17
Ja, natürlich.

Fuentemilanos
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Re: Von einem, der auszog, die HU hinter sich zu bringen...

Beitrag von Fuentemilanos » Dienstag 8. Mai 2018, 20:27

Hi Ralf, Deinen Auspuff vom Franz hast Du doch sicher auch eintragen lassen oder etwa auch nicht?! Frank

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Re: Von einem, der auszog, die HU hinter sich zu bringen...

Beitrag von valentino » Sonntag 13. Mai 2018, 21:28

Moin Frank,
Dienstag 8. Mai 2018, 20:27
selbstverständlich.
Es scheint nicht richtig verstanden worden zu sein, deswegen nochmal: es geht mir nicht um die Frage an sich. Der Punkt ist vielmehr der, daß das nun all die Jahre NIE ein Problem war - aber jetzt plötzlich.
Bei meinem Cabrio übrigens ging es auch ohne Probleme - in allen Prüfungen der letzten Jahre (mind. vier) und auch jetzt wieder.

Warum das beim Zetti nicht eingetragen ist, kann ich nur vermuten: die Änderungen sind alle zu einem Zeitpunkt gemacht worden, vermutlich hat die Zulassungsbehörde da beim abtippen gepennt. Dafür haben sie aber auch lustige Schreibfehler reingebastelt :D

Gruß,
Ralf

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Re: Von einem, der auszog, die HU hinter sich zu bringen...

Beitrag von Ingo » Dienstag 15. Mai 2018, 07:07

Sonntag 13. Mai 2018, 21:28
Moin Ralf!

Dann habe ich dich wirklich falsch verstanden und versuche es erneut:

Du hast also mehrere technische Änderungen vor Jahren durchgeführt, u.a. die Tieferlegung, hast den :z1: dann bei einem Sachverständigen des TÜV vorgeführt und der hat genickt. Neben einer Rechnung hast du dann eine Bescheinigung über die Änderungen erhalten (Gutachten), mit welcher du zur Zulassungsbehörde gestiefelt bist, die dann auf dieser Grundlage deinen Fahrzeugschein angepasst hat. Und die haben letztendlich nicht alles aus dem Gutachten übernommen.

Habe ich das jetzt richtig erfasst?

Die Lösung ist sehr einfach:
Du nimmst dein Gutachten (hast du ja sicher abgeheftet), gehst zur Zulassungsbehörde und lässt den Fehler korrigieren.
Aus irgend einem unerfindlichen Grund findest du dein Gutachten nicht mehr? Auch kein Problem, der TÜV dokumentiert und archiviert das lässige 10 Jahre. Hingehen, freundlich fragen, eine Zweitschrift erhalten und dann ab zur Zulassungsstelle.

LG,
Ingo

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Re: Von einem, der auszog, die HU hinter sich zu bringen...

Beitrag von Michael » Dienstag 15. Mai 2018, 12:53

Moin zusammen,

weiß einer von Euch wie das eigentlich bei den Autos ist, die keinen Anhang zum Fz-Schein bekommen haben und wo der Platz auf der ersten Seite nicht ausreicht um alle Eintragungen, bzw. Alternativen (z.b. Reifengröße) auf dieser tollen neuen Zulassungsbescheinigung zu vermerken?

Holt sich der Prüfer dann jedesmal die Akte des Fahrzeuges aus Flensburg? :roll: :kpatsch: :roll:

...und was macht der arme Prüfer auf dem Land, der in den Werkstätten prüft? Von der Erfüllung Angies leerer Versprechung, dass bis Ende 2010 alle Bürger einen Breitbandanschluss haben sind wir ja auch 2018 noch ziemlich weit entfernt. :zunge:


Viele Grüße
Michael

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Re: Von einem, der auszog, die HU hinter sich zu bringen...

Beitrag von valentino » Sonntag 20. Mai 2018, 09:03

Moin Ingo,
Dienstag 15. Mai 2018, 07:07
exakt :top:
Mir ist das damals nicht aufgefallen und in den Folgejahren hat's mich nicht weiter gestört, weil der TÜV sich da immer mit dem Wisch zufrieden gegeben hat - wenn er es überhaupt bemerkt hatte. Aber vielleicht mache ich mich jetzt tatsächlich mal zur Zulassungsstelle auf, auch wenn das a) Zeit und b) Geld kostet - für einen Fehler, den nicht ich zu verantworten habe.

@Michael: die Frage hab ich mir auch schon gestellt - und keine Lösung dafür gefunden.
Diese Geschichte ist genauso gut durchdacht wie der Schwachsinn mit den Wechselkennzeichen...

Sonnige Pfingsten,
Ralf

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